Archiv der Kategorie 'weg mit dem btmg!'

witzig.

Comic Stars gegen Drogen… :)

schlammfusion

es war wieder wunderbar und auch wenns alle die nicht da waren ein wenig beruhigen würde, wenns so gewesen wäre, sei hiermit nochmal der mythos zerstört, das der regen irgendwas daran geändert hätte…

außerdem gabs klare ansagen an den toiletten:
fusion: staat.nation.kapital.scheisse.

der rest ist karaoke

vom tubebox-song zur fusion-hymne 2010. „und davon handelt dieses lied…“. wahrscheinlich schon jetzt der größte sommerhit, den es jeh gab:
frazy von synapsenkitzler

buchtipp des tubebox-djs: masse und macht

frühlings-tv

nachrichtenfuzzi im studio:
„scheint so als hätte sich der frühling nun endlich gegen den winter durchgesetzt. deutschland atmet auf!“
*schnitt*
„reporterin“ am starnberger see mit einem eisbecher im außen bereich eines cafes:
„ich habe es mir hier vor einem cafe gemütlich gemacht und esse mein erstes eis in diesem jahr… mhhh, lecker!“
*schnitt*
andere „reporterin“ auf einem ausflugsschiff aufm rhein in köln:
„die ausflugsschiffe haben ihren betrieb zwar noch nicht aufgenommen, aber bis es soweit ist setzte ich meine sonnebrille auf und gucke ins glitzernde wasser.“
*schnitt*
andere „reporterin“ in irgendeiner einkaufsstraße in ???
„ich habe jetzt schon so lange auf mein erstes kugeleis warten müssen… mhhh, viel zu lange. aber zum wochenende soll es wieder regnen.“"
*schnitt*
nachrichtenfuzzi im studio:
„weitere wichtige nachrichten nun in der kurzzusammenfassung.“

*UMSCHALTEN!*

fall hard

da lag dieser keks. ich wußte natürlich da es sich nicht um einen normalen keks handelt. aber was ist schon normal? geschmeckt hat er und ich hätte auch noch einen gegessen oder zwei. aber zum glück gab es keine mehr. so blieb es bei einem und ich blieb in meinem zimmer, auf meiner couch. der fernseher leistet mir gesellschaft und noch der schlechteste beitrag der privaten brachte mir köstliche unterhaltung. unterschichten-tv, also sendungen für die mittelschicht zum belustigen über die unterschicht. oder umgekehrt. völlig egal. es gibt kein schlechtes programm – es gibt nur zu wenig keckse. und es gibt ein neues video einer neueren band mit einem älteren sound der gefällt:

p.s.: grüße an die stinkekatze <3…

rosen auf den weg gestreut #10

die neue „rosen auf den weg gestreut“ ist draußen. neben einem dicken spezial zu drogen findet sich dort auch ein artikel, der es letztens sogar auf indymedia geschafft hat: „Berlin: Antisemitismus im Prenzlauer Berg
rosen10

„INHALT:
Chronik Februar 2009 bis Mai 2009
Naziläden in Friedrichshain & Lichtenberg // APB & EAG
Kürzungen – Wir lassen uns nicht abziehen // NEA
DVU & NPD im Barnim // Antifa Bernau
Dieter Eich – Niemand ist vergessen // NEA
Interview mit „Mondkalb“ // EAG
„Stop the Claims“ – Antisemitismus im Pberg // EAG
Streetparade in Bernau // Dosto
Einleitung zum Drogen-Special // EAG
Alles für die Volksgesundheit // paeris
Erfahrungsbericht eines Kiffers // Gerome
Alkoholrausch. // Carlos
Kleiner Absturzratgeber // EAG
Nazis im Speckgürtel – Bad Freienwalde // AFRW
Feste feiern ohne Nazis // Antifa Bernau
Lieber krank feiern, als gesund schuften! Teil 2 // APB
Der politische Förderfonds // Netzwerk
EZLN // Grüne Jugend Pankow
Gedicht: Georg Kreisler – Meine Freiheit, deine Freiheit“

wg-leben…

ich hab heute versucht einen meiner dauerbekifften mitbewohner auf sein drogenproblem aufmerksam zu machen. seine antwort war gauso richtig wie bezeichnend.

ick: „du bist der wandelnde verstoß gegen das btmg.“

er:“was, ich? ich trinke nur unmengen bier und kokse fast nie.“

genau!

weg mit dem BTMG

Mo. – 01.06. – 19.00 – JUP
(Florastr. 84, nahe U- und S-Bahnhof Pankow)
Antifa-Café: Vom Gesundheitsterror und seinen Drogenfeindbildern

Die Aufteilung psychoaktiver Substanzen in „gefährlich“ und „ungefährlich“ war immer eher ein Urteil über die Drogenbenutzer_innen als über die Drogen selbst. In der Drogenpolitik geht es dementsprechend nicht hauptsächlich um Stoffliches, sondern vielmehr darum, Menschen zu formen: um den umfassenden Anspruch „sei gesund!“. Wie dieser Anspruch sich durchsetzt, warum es ihn gibt und was daran zu kritisieren ist, darum wird es an diesem Abend gehen. Eine Veranstaltung der Berliner Gruppe [paeris], unterstützt von der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG). Informationen: www.paeris.org sowie http://pankow.antifa.net

da wirds auch die allseits beliebten „weg mit dem BTMG“-sticker geben… ;-)

musik als droge…

lautet die überschrift eines artikels im CEE IEH – dem conne-island-newsflyer. es geht wiedermal um ghb/gbl und ist ganz nett geschrieben. lest einfach mal rein:

Musik als Droge
Oder: GBL ist kein Techno
Wiedermal kursiert das Gerücht, eine Drogenwelle überschwemmt die Leipziger Clubs und es wäre nur noch ein kleiner Schritt bis zur großen Katastrophe. Das Motiv ist alt, nur die Substanz, die offenbar das Partyvolk grenzwertig affiziert, ist neu: GBL bzw. GHB, besser bekannt als liquid ecstasy erobert den Markt und ruft ungeahnte Probleme hervor.
Ob dies stimmt, mag bezweifelt werden, schließlich ist GBL schon länger im Umlauf. Selbst der für die Leipziger Szeneschnösel als fester Termin eingeplante Tatort hatte das Thema vor mehr als zwei Jahren mit voller ideologischer Wucht durchdekliniert. Dies ändert nichts daran, dass es für die Clubs Handlungsdruck gibt, nicht zuletzt weil in [Bahnhof Rathen] den vergangenen Monaten einige Fälle von Atemstillstand bekannt wurden. Es gibt also gute Gründe, eine Kampagne zu starten: zum einen tut Aufklärung Not, schließlich ist GBL falsch dosiert und mit anderen „Drogen“ kombiniert kreuzgefährlich. Zum anderen kommen die Clubs in große Schwierigkeiten, wenn tatsächlich jemand liegen bleibt.
Das Ergebnis dieser Bemühungen können wir mittlerweile als Flyer bewundern, „Music is the only Drug“ ist der Aufmacher einer von der Distillery forcierten und von vielen Leipziger Clubs mitgetragenen PR-Offensive. Dabei ist schon der Slogan der Kampagne, der mit einem mehr als klassischen Motiv eines bewusstlosen oder toten Drogenkonsumenten auf dem Klo hinterlegt ist, durchaus problematisch. Freilich, die technophilen und vor allem euphorisierten Spezis mögen Musik im allgemeinen und Techno im besonderen als (vielleicht einzige) Droge verstehen und sich von ihr mit aller Konsequenz berauschen lassen. Dennoch: der Leitspruch der Kampagne ist nicht nur (ganz offensichtlich) kontrafaktisch, er verdeutlicht auch, wie schmal der Grad zwischen Aufklärung, Selbstschutz und Anti-Drogen-Ideologie ist. Es mag spitzfindig klingen, aber gerade wenn sich die Party-Locations an ihre Klientel wenden und in eine Drogendebatte eingreifen, ist Vorsicht geboten. Jenseits der körperlichen Risiken einer Überdosierung ist GBL auch (und vielleicht besonders) aus unternehmerischer Sicht problematisch: Es wirkt als Atemdepressivum und wird vor allem dann gefährlich, wenn es mit Alkohol gemischt wird, worauf der Flyer hinweist. Womit die Clubs ihr Geld verdienen und wo folglich auch ein (unternehmerisches) Problem im Umgang mit GBL liegt, bedarf keiner weiteren Klärung. Wenn Musik tatsächlich die einzige Droge wäre, hätten alle beteiligten Clubs (und alle übrigen ebenso) längst dicht gemacht.“
mehr!

lost and sound

gestern gabs ja im monarch die lesung mit tobias rapp zu seinem neu erschienen buch “lost and sound”. abgesehen davon das tobias angesichts seiner ersten lesung überhaupt etwas aufgeregt war, wars ein sehr cooler abend. das buch ist nett und witzig geschrieben und man merkt, dass der junge mann weiß wovon er schreibt. ne kurze leseprobe findet ihr bei der taz. außerdem ist das ding mit 8.50 euro auch ganz preiswert und somit ein ideales geschenk für einen der anstehenden geburtstage oder auch zu ostern…
kaufen solltet ihr das ding natürlich in einem der „schwarze risse„-läden, den gehts nämlich finanziell nicht ganz so gut. da könnt ihr natürlich auch alle anderen bücher bestellen, die ihr für schule, uni, familie,… braucht – alos: support linke strukturen!!!
heute bei der „love techno – hate germany#3“ gibts übrigens einen überraschungs-dj – kermit aus salzgitter ist ohne easyjet in die stadt gedüst und wird für uns die plattenteller quälen… ;-)
außerdem: hardcore

keine macht den drogen!

als mein mitbewohner mich grade darum bat, ihm die milch und den kakao zu geben, weil er zu bekifft sei um sich zu bewegen, dachte ich noch „der opfert nur rum!“. als er sich dann bei dem versuch, die ganze sache anzumischen, die komplette milch über den schos goss, war klar, das er nicht geflunkert hatte. doch um auch den gringsten zweifel an seiner glaubwürdigkeit aus dem weg zu räumen, schaffte der arme es auch noch, bei dem versuch der sauerei herr zu werden („ich brauche kein handtuch, das kann mir jetzt auch nicht mehr helfen.“) das glas runter zu schmeißen.
soviel zum thema home-entertainment… ;-)

links ausmisten…

nachdem dort schon länger nicht viel mehr als die obligatorischen bergahinflyertexte gepostet wurden, ist die crisco connection nun offensichtlich ganz im nirvana verschollen. das hat mich dazu gebracht mal wieder die linkliste auszumisten. auch gender-killer, graffiti hates germany und edelranz sind dabei rausgeflogen, weil die seiten schlicht tod zu sein scheinen. doch keine angst – zumindest der pferdeflüsterer von der cc kann das bloggen nicht lassen. wobei er ab und an das gute keta mit koks zu verwechseln scheint und dann im völligen rausch sogar so frech ist auf dem besten derzeitigen berliner blog über die beste derzeitige berliner technopartyreihe zu lästern… wer sehen will, was er nun sonst noch so macht, sollte einfach mal hier vorbeiklicken.
außerdem seid ihr alle angehalten hier mal ein paar vorschläge zu posten, wer die frei gewordenen plätze in meiner linkliste ausfüllen sollte – los gehts!

altermedia über die „jauchegrube: antifa“

es gibt hier ja sicher leute, die öfter mal bei altermedia vorbeischauen und das irgendwie lustig finden. ich bin da eher selten – eigentlich nur zu konkreten anlässen – z.b. wenn ich auf einmal feststellen muß, das ich referer von da bekomme. grund ist ein „artikel“ über die antifa-aktionen und -positionen zum 13.februar in dresden. und da ist wohl ein technisch besonders versierter kamerad mit google auf meinen blog aufmerksam geworden – prima, so muß feindaufklärung aussehen… ich geh jetzt erstmal einen kiffen!

„Feindblick // Feb 2, 2009 at 9:29

Erst dachte ich, das kann nur ein schlechter Scherz sein. Selbst Rote bringen nicht so einen Müll zustande. Tucholsky, Luxemburg und Co müssen im Grab vor Scham und Ärger richtig rotieren, aber diesen gesellschaftlichen Auswurf gibt es wirklich. Auf dem Zeckenportal blogsport berichten diese gescheiterten Existenzen bereitwillig in der Öffentlichkeit aus ihrem Leben und man kann wunderbare Feldstudien durchführen. Obwohl sich oft nur die Motive “Drogen geil, Party machen, Arbeit scheiße und Deutschland scheiße” wiederholen.

Ein besonders typisches Exemplar findet man hier:
http://immomentvorbei.blogsport.de/

Die angebeteten Gurus sind dann solche HartzIV-Gestalten wie Daniel Kulla, die in ihrem Leben außer ihrem geistigen Untermenschentum nie etwas auf die Reihe bekommen haben. Offenbar zahlt nicht mal der Mossad für so einen Müll, deswegen kann der Typ sich auch kein Auto leisten.
http://classless.org

Der Verantwortliche für blogsport.de wohnt interessanterweise in Deutschland. Da sieht man mal wieder wie sicher sich diese roten Hetzer in der BRD fühlen können.“

politics of ecstasy?

bin grad aufm heimweg über ein plakat fürs „politics of ecstasy„-festival im hebbel am ufer gestolpert und frage mich nun, was einen da wohl erwartet:

„POLITICS OF ECSTASY / ALTERED STATES OF PRESENCE ist die 6. Ausgabe des CONTEXT-Festivals und präsentiert Ekstase zum Anschauen und Erleben. Im Mittelpunkt steht damit ein körperlicher und mentaler Zustand des Außer-Sich-Seins, der mit einer intensivierten Wahrnehmung von Gegenwart einhergeht. Ekstase findet sich in den unterschiedlichsten Kontexten und Ausprägungen: als Trance, Körpertechnik oder im Drogenrausch sowie in der Improvisation, in der Clubkultur und im Gebet.
Das Programm, das wir als Künstler und Dramaturgen für Sie zusammengestellt haben, versammelt Positionen aus Tanz, Performance, Musik und Theorie sowie ein Improvisationsprojekt mit Tänzern und Musikern. Besonders wichtig war es uns, das bei Festivals gängige „show and go“– Prinzip zu vermeiden und eine Atmosphäre der Geborgenheit und Gemeinschaftlichkeit herzustellen. Hierfür haben wir das HAU 2 zum Festivalzentrum umbauen lassen, in dem ekstatische Erfahrungen gemacht werden können. Performances, Vorträge, Konzerte, Dinner, Improvisationen und Partys finden alle im selben Setting statt, so dass sich die beteiligten Künstler und Festivalgäste in anregender Umgebung aufhalten und begegnen können.
Zu sehen sind also nicht nur aufregende Choreografen, Tänzer, Musiker, Theoretiker, Schamanen und Köche, sondern möglicherweise auch Zuschauer, die im Laufe der Tage zum Teil der Festivalgemeinschaft geworden sind. Unser Programm ist eine persönliche Einladung und gibt jedem Raum und Zeit, um selbst ekstatische Erfahrungen zu machen. Wir sind täglich ab 17.00 Uhr für körperliche, akustische, kulinarische und intellektuelle Ekstasen bereit und freuen uns darauf, Ihr Glücksgefühl zu teilen. Nur Mut, denn sobald man die distanzierte Beobachterperspektive hinter sich gelassen hat macht das Ganze noch mehr Spaß!“

vielleicht geht ja wer hin und will hier berichten!? ;-)

vermischtes

ich bin scheiße krank und versuchs mit @home-rumhängen und lieterweise-kamillentee-trinken wieder in den griff zu bekommen – mit medikamenten kann ich bei sowas nicht so viel anfangen, da muß es schon nen ordentlichen grund für geben… ;-)
unterdessen hat sich bauhaustapete mit ner entscheidenden wortmeldung in die diskussion um dresden eingebracht und die berliner bullen haben sich nach protesten entschlossen doch einen kolegen wegen der tödlichen schüsse in brandenburg zu opfern.
außerdem wird leipzig mal wieder seinem ruf als nabel der welt gerecht und diskutiert heute abend nach langwierigen blogdebatten abschließend die frage was antifa eigentlich heißt – eins ist aber schon total klar: „nie weider revolutionärer antifaschismus!
last but not least können alle die auf punk, hiphop oder hc stehen, bzw. einfach nur solidarisch sein wollen, am 17.01. in den festsaal gehen, denn da ist die release-show für den soli-sampler „out of control“ für die betroffenen des mg-verfharens – viel spaß!
ich geh jetzt wieder ins bett fernsehen glotzen…

edit: alle hacken immer auf dem bfc rum, aber nur wenige beachten auch mal union – obwohl die es sicher auch verdient haben: