Archiv der Kategorie 'sagte...'

tanzimplantat

die party war extrem geil – nette leute, coole mucke und mit drei euro „freundschaftspreis“ war der eintritt auch super. zitate des abends:

„ich will dich nicht anfassen, aber du hast extrem wenig farbe.“

„erst fand ichs süß, dann fand ichs cool und jetzt find ichs gut.“

außerdem: „wasserwasser“ und „frauenbauchschmerzen“… ;-)
die nächste party in der reihe ist leider am 30.januar, wenns im lokal wieder heißt „love techno – hate germany“ und zu allem überfluß ist an diesem abend auch noch die 3. hate-release-party. aber vielleicht läßt sich aus dieser termin-tripplung ja auch was positives ziehen – mal gucken was die verhandlungen ergeben.
gute nacht!

„kauft nicht bei…

…antifas!“ scheint das motto einiger blogsport-atzen zu sein. schon während der letzten diskusionen um den lea-beitrag „antifa heißt radikale gesellschaftskritik“ weigerten sich viele standhaft und öffentlich die läppischen 3,10 euro zu bezahlen um sich das aib kaufen und den fraglichen artikel lesen zu können. und auch aktuell wird wieder auf eingescannte versionen zurück gegriffen, um ja keine kohle an „die antifa“ abdrücken zu müssen. naja, nun gibts die ganzen texte der „antifa heißt…“-reihe ja dank dem aib eh schön übersichtlich auf deren seite und der blogdebatte nächste runde wurde eingeleutet. trotzdem lohnt sich erneut der gang zum buch- bzw. infoladen eures vertrauens, denn abgesehen vom lesenswerten top-text „antifa heißt mehr als Boxen und Bücher lesen? „ findet sich noch mehr interessantes im heft #81. so z.b. ein interview „intervention ums ganze?“ mit der „antifaschistischen koordination köln und umland“ und dem antifa ak köln über „möglichkeiten und grenzen antifaschistischer bündnispolitik am beispiel der kampagne gegen den pro köln “anti-islam-kongress”. eine längere version des gedruckten interviews gibts laut heftkommentar demnächst auf der aib-seite.
passend zum thema bin ich noch bei ignaz auf ne gescannte version des „von der jugendpresse deutschland, der bundeszentrale für politische bildung und dem bundestag herausgegebene investigative jugendmagazin „politik orange“" gestoßen, in dem ein enthüllungsinterview über „die antifa“ zu finden ist. meine lieblingsstellen sind:

Gibt es Regeln, um bei einer Antifa-Aktion teilnehmen zu können?
Du musst Mitglied sein. Ein vermummtes Gesicht ist Pflicht und du musst auch bestimmte Farben tragen: Schwarz und Rot. Außerdem kriegt jeder die Telefonnummer eines bestimmten Anwalts, den er anrufen soll, wenn er von der Polizei festgenommen wurde.“

und

Die meisten verbinden Linksradikalismus mit den traditionellen Krawallen in der Nacht zum ersten Mai und regelmäßigen Ausschreitungen bei Aufmärschen Rechtsradikaler. Diese werden vor allem von autonomen Gruppen wie der Militanten Gruppe (mg) oder der Antifa organisiert.

ganz großes kino! ;-)
mir bleibt da eigentlich nur noch eins zu sagen – und ich zitiere da einfach mal:
communismus

(film-)zitate

gabs hier zwar noch nie, aber paßt grad so gut – ein filmzitat:

„du bist jetzt einer von uns – würde hat nicht das geringste damit zu tun.“

und dann noch das hier aus der wg:

a: „wie lange gibts menschen denn eigentlich?“
b: „lange.“
a: „aah- man lernt ja nie aus!“

c: „was war die frage? wie lange gibts was?“
b: „deine mutter!“

endlich 20?

rotkohl (ex-sauerkraut-undead und davor mal sauerkraut) wird 20. das scheint ihn ziemlich mitzunehmen. er fragt nicht nur auf seinem blog, was man unbedingt als teenie noch machen muß, er fühlt sich auch unbeachtet. so hat er sich beschwert, dass ich hier noch nie ein zitat von ihm gebloggt habe und deshalb hol ich das jetzt nach und antworte damit gleich auf seine teenie-frage:

„wir müssen unbedingt was mit tieren machen!“

p.s.: das ist übrigens das erste zitat, was einer person zugeordnet wurde und es bleibt wohl auch erstmal das einzige… ;-)

wg-mails

wir haben in der wg grad ein battle, wer die coolste verteilermail verfassen kann – ganz weit vorne ist die hier:

„naja,
alles kein problem, ich hatte die situation im griff und habe in jedem zimmer hinter dem netten heizungsonkel gestanden. falls er wider erwarten doch ein paar wanzen hinterlassen haben sollte, so können sich die bullen jetzt jeden tag die geile dokusoap: „the wg diaries – tofu, dope and sitcoms“ anhören. eine bunte mischung aus echten und berufs- jugendlichen sitzt bekifft auf klapprigen sofas, ernährt sich so vitaminreich wie ein britischer tankwartsgehilfe und ihr einziger aber authentischer zorn richtet sich gegen eine internetverbindung, deren geschwindigkeit die einer C64-datassette nur um haaresbreite übertrifft.
apropos heizung und deren kosten: beim gang durch die zimmer (xxx, deinem hochbett schlackern die beine) konnte ich neben alten mahlzeiten in verschiedenen erhaltungs- und aggregatszuständen ein anderes phänomen beobachten, das mich seit beginn der sogenannten heizperiode verfolgt: heizung an und fenster auf zur selben zeit. so was gibt es noch? bei uns ja!
eins ist mir jetzt klar, das sind keine einzelfälle, die sache hat system. so gesehen bei xxx, yyy, vvv…neulich habe ich mich sogar selber dabei ertappt. in den gemeinschaftsräumen ist diesbezüglich ohnehin hopfen und malz verloren, wenn da mal ausnahmsweise beim heizen die fenster zu sind, stehen sattdessen alle türen offen, so daß treppenhaus, dachboden, keller und andere ungedämmte räume gründlich mitgeheizt werden. wo dabei das problem ist? keine sorge, der klimawandelzug ist eh abgefahren. nein, es geht ums geld. sich so zu verhalten und gleichzeitig die steigenden nebenkosten zu beklagen ist ungefähr so schlüssig, wie sich beim schnitzelessen über die massentierhaltung zu beschweren.
ich sehe drei möglichkeiten: frieren und sparen, warm wohnen mit verstand oder blind heizen bis der arzt kommt, dann aber bitte auch nie mehr übers geld jammern. generell diagnostiziere ich bei uns zur zeit einen zunehmden sittenverfall, das einzige was aber wirklich ernsthaft nervt ist, daß wir nix zu kauen kaufen können, weil im LOVE-portemonnaie nur bekacktes kupfergeld rumfliegt.
hoffe keiner fühlt sich angepisst, hatte nur bock mal wieder ne zünftige rundmail zu schreiben.
neulich schwirrte mir beim gang durch die gemeinschaftsräume ständig ein zitat durch den kopf, dessen genauer urheber mir leider entfallen ist (könnte einer von cro-mags oder agnostic front gewesen sein): „you wanna change the system?you can‘t even change a fucking tire!“ man muss ja auch nicht alles können…“

zitat des tages

„das ist ja fast, wie sich selber verarschen, nur das es andere trifft!“

du darfst mich gerne zitieren…

gestern – bzw. vorgstern war ein guter tag für meine kleine zitatesammlung:

„der hatte ein hässliches gesicht, da mußte ich auf den schwanz gucken.“

„gibst du mir mal den fahrradschlüssel, ich will mir nen lolli kaufen.“

„der ist auch nicht öfter besoffen als wir – also auch nur jedes wochenende.“

THX! ;-)

tetrahydrocannabinol

„ich hoffe das es zeiten gibt in denen keine filme mehr kommen, in denen einer sagt „tetrahydrocannabinol“ und dann der andere „was?“ und dann der erste wieder „gras“…“

außerdem:

nazifilme und linke plakate…

„guckt ihr heute schon die nazifilme von morgen?“

außerdem – nein, das hat überhaupt nichts mit dem zitat zu tun – bin ich bei politischesplakat über folgendes gestolpert und hab mich kurz gefragt, woher ich das motiv kenne:
schons-plakat
es ist mir aber recht schnell eingefallen – einer der beiträge von schons in der kategorie „so jung – so cool“;-)

made my day!

„wie heist´n das reh aus bambi?“

blowjob

leider gabs beim karaoke-abend weder klaus lage noch die münchner freiheit – ich bin ja fast für ne deutschquote bei sowas ;-) .
dazu gabs noch ne absurde unterhaltung:

a zu b (mit bezug auf sein t-shirt): „i wanna suck madonnas dick? we have madonna-songs in the list!“

b: „yes, but you cant sing with a dick in your mouth…“

und nun als passender abschluß noch das hier:

und jetzt erstmal schlafen…

ex oder so

wenn man in ner linken kneipe sitzt, kann es manchmal fast so unterhaltsam sein, wie am wochenende u8 oder ringbahn zu fahren. z.b. wenn am nebentisch so durchgeschallerte jugendliche sitzen, die sich übers www oder beziehungen oder beides unterhalten. da kommen dann so sachen raus wie das hier:

„ey, du mußt unbedingt mal mit meinen ex-freundinnen chatten.“

p.s.: morgen gibts von mir übrigens nen kleinen beitrag zu köln und umsganze;-)

isch habe kanen äkcent!

eine bestimmte frau, die gerade aus den us and a wiedergekommen ist, behauptet erstens, dass sie keinen akzent beim deutsch sprechen hat und beschwert sich außerdem, dass ich zu viel blogge. ihr ist dieser beitrag gewidmet und den schreibe ich, wie ich will… ;-)

haha

so, da bleibt uns heute abend und nacht der deutschtümelnde jubel erspart! ;-)
einer meiner mitbewohner meinte gerade beim anblick der ganzen schwarz-rot-gold bemalten fans:

„wenns einen gott gäbe, müßte der jetzt die ganzen schminke-bilder in tattoos verwandeln.“

das wäre schön…

edit: leider nur dritter bei blogsport. schneller waren schildkroete und fenster nach draußen.

kiffen?

mir wurde gerade was witziges erklärt:

„der grund, warum man sich nicht totkiffen kann, ist das man irgendwann keinen mehr bauen kann…“

außerdem gibts zum thema kiffen und drogen allgemein nen wirklich guten beitrag bei „schons – wider die totalverblödung“. in dem artikel der dort auseinander genommen wird begegnen uns wieder diese tollen farben, die einige offensichtlich nach dem konsum von thc sehen oder gar hören – ähnlich wie in diesem lied.
gute nacht!