bestimmte zustände können zu krisen führen, an deren rändern zwischenräume produziert werden. in diesen kann versucht werden das bestehende mit großem einsatz zu erhalten und zu perfektionieren. in anderen wird versucht etwas altes in neues zu wandeln. die entstehende desorientierung lässt sich gelegentlich in kreatives potential überführen. brüche verhindern dabei scheinbar den „kopieren- und einfügen“ prozess. so findet sich in dieser nacht ein musikalischer technogrenzraum, beeinflusst von punk, rave und indie rock, der uns in die hände klatschen lässt. eingeladen sind musiker_innen, die in der weiterentwicklung von elektronischen klängen etwas sehr eigenes gepflegt haben und dabei trendkrisen resistent kreativ arbeiten konnten, ohne stoisch zu wirken.
So naiv es heute auch erscheint, von Revolution zu sprechen, so viel dümmer ist es doch, seine ganzen Fähigkeiten darauf zu verschwenden, sich mit dem schlechten Bestehenden zu arrangieren, wo doch die globale Entwicklung des Kapitalismus jeder Bestimmung vernünftiger Zwecke spottet.
das wetter wird immer besser, die sommerzeit ist am start und bald gehts auch wieder ab ins prinzenbad. passend dazu schonmal ein kleiner vorgeschmack mit diesem abgedrehten austria-rap-track: