laaanges wochenende!

04.-07.03. Berlin: Who cares? Queer-feminismus und Ökonomiekritik
Das 27-teilige Programm ist das Ergebnis eines längeren Prozesses queer-feministischer und ökonomiekritischer Auseinandersetzungen auf dem Stand heutiger akademischer und aktivistischer Debatten und hoffentlich über diese hinaus.
wc
Infos: http://www.feministische-oekonomiekritik.org

06.03. Berlin: Party: TAKE BACK THE NIGHT
Fe­mi­nis­ti­sche So­li­par­ty zur Ün­ter­stüt­zung der Fi­nan­zie­rung von Re­pres­si­ons­kos­ten in Müns­ter (Re­pres­sio­nen gegen Fun­di-​Geg­ner_in­nen) und dem F.A.Q. (In­fo­la­den/Cafe) in Neu­kölln. Acts: so­ok­ee (Live hip­hop), Kai Kani (Hip­hop,Elec­tro), CMYK(Yoko & Cay grrls­gonee­lec­tro­nic), DADO (Elec­tro). Ab 22 Uhr in der K9, Kin­zig­stra­ße 9 (nahe U-Bhf. Sa­ma­ri­ter­stra­ße).
reclaimfeminism
Infos: http://reclaimfeminism.blogsport.de

08.03. bundesweit: Iran-Soliaktionstag
Im Kontext des 8. März , dem Weltfrauentag, wird der zweite bundesweite Aktionstag gegen das islamistische Regime in Iran stattfinden. Die Unterdrückung der Frau stellt eine der zentralen Säulen der „islamischen Republik Iran“ dar. Dazu wird es Aktionen in vielen Städten geben.
8.3.iran
Infos: http://www.antifateheran.blogsport.de
Aktionen u.a. in Köln, Frankfurt/Main und Göttingen.


11 Antworten auf “laaanges wochenende!”


  1. 1 Manfred 04. März 2010 um 3:34 Uhr

    Findest Du den Titel „reclaim feminism“ nicht auch etwas irreführend in der Hinsicht, daß da mit NEA und ANA mindestens zwei ausgewiesene Jungsgruppen sich anschicken, den Weibern zu erklären, was Feminismus zu sein hat?

  2. 2 Gertrud 04. März 2010 um 14:39 Uhr

    Mensch superduper!

    Am Freitag gibs noch einen vorläufigen Höhepunkt des Kongresses

    05.03.2010 Die Frau im Kapitalismus : Warum die Frauenfrage mit der Gleichberechtigung nicht erledigt ist

    1. Die Forderung nach Gleichberechtigung geht an den Gründen für die Schlechterstellung der Frau vorbei.

    2. Die rechtliche Gleichstellung verbessert die Lage der Frauen in der Arbeitswelt und in der Familie nicht wirklich. Was sind die wirklichen Gründe?

    3. Auch „längst überholte Vorurteile“ bei Chefs und bei „den Männern“ sind nicht der Grund für die Lage der Frauen.
    Diese Geisteshaltung passt vielmehr zur kapitalistischen Konkurrenz, mit ihr werden Männer wie Frauen den Leistungsansprüchen von Staat und Kapital unterworfen.

  3. 3 Gertrud 04. März 2010 um 14:41 Uhr

    P.S. Mehr Infos unter www.kk-gruppe.net

    Super!

  4. 4 ableton 06. März 2010 um 15:24 Uhr

    die „antifa teheran“ (der name ist ja wohl schon ganz schön anmaßend!) bzw. das UG-Bündnis fährt da eine schiene, die ganz schön daneben ist. sonst die geschlechterfrage dogmatisch und verkürzt als nebenwiderspruch abhandeln, aber sich dann am weltfrauentag mit einer „antifa-teheran“-kampagne dazu aufschwingen dem patriarchat zu zeigen wo der löffel hängt…im iran.
    bezeichnenderweise wird dann auch beispielsweise im aufruf für frankfurt kein bezug auf den sexistischen normalzustand hierzulande bzw. in anderen industrienationen genommen, und das am weltfrauentag, wohlgemerkt, ist schon ein dickes ding. iran-soli ist notwendig und gut, im rahmen vom 08.03. auch berechtigt, aber auf die tour und von den leuten??? das ist zumindest inhaltlich ganz schön deplatziert.

  5. 5 im*moment*vorbei 06. März 2010 um 19:57 Uhr

    @manfred:
    wer sich in der „freunde“liste (ohne „_innen“) des blogs findet ist mir erstmal egal. die nea taucht auf jeden fall bei den veranstaltenden gruppen und den referent_innen nicht auf. die ana mit der nea in einen topf zu werfen und dazu sachen zu schreiben wie „ausgewiesene Jungsgruppen sich anschicken, den Weibern zu erklären“ leuchtet mir außerdem nicht wirklich ein. kannst du das mal weiter ausführen?

    @ableton:
    gleiches problem > dissen durch freies assoziieren!? mag dir irgendwie cool vorkommen, trägt aber nicht zu einer irgendwie gearteten problemlösung oder auch nur problembenennung bei.
    konkret: die „antifa teheran“ ist ganz offensichtlich nicht identisch mit dem ug-bündnis. so gibt es aktionen in diversen städten ohne ug-gruppen und andererseits (leider) keine aktionen in städten wo es durchaus ug-gruppen gibt. wenn dann noch behauptet wird das ug „sonst die geschlechterfrage dogmatisch und verkürzt als nebenwiderspruch abhandeln“, wirds richtig schräg. belege? fehlanzeige! warum auch? außerdem: „aber sich dann am weltfrauentag mit einer „antifa-teheran“-kampagne dazu aufschwingen“ – meines wisens ist das der zweite aktionstag unter diesem label und wurde nicht erst/extra für den 8.märz „erfunden“. aber wenn man „von den leuten“ nichts hält, muß halt auf biegen und brechen einfach alles so zusammengeschustert werden, wie es ins (feind)bild passen soll/muß…

  6. 6 *gähn* 07. März 2010 um 13:49 Uhr

    *gähn*

  7. 7 M 08. März 2010 um 12:00 Uhr

    Auf den Plakaten steht: Organisiert von u.a. EAG, ANA, ABSO, NEA. Und daß da vier von fünf veranstaltenden [gemischtgeschlechtlichen] Gruppen ansonsten nicht so im Verdacht stehen, sich hauptberuflich mit Antisexismus oder Feminismus zu beschäftigen, jetzt aber auf einmal ne Reihe machen in dessen Tiel „reclaim“ steht, finde ich, kann zumindest zu Mißverständnissen führen. Warum sollen gerade vier Antifagruppen entscheiden, womit jetzt der Begriff „feminism“ gefüllt werden soll?

  8. 8 im*moment*vorbei 09. März 2010 um 3:43 Uhr

    also erstmal „entscheiden“ diese gruppen überhauptnichts – können und wollen die ja auch garnicht. die machen eine va-reihe zum thema und mir ist immernoch unklar was genau dein problem ist. gehts um das „reclaim“? das steht doch im aufruf, worauf sich das bezieht. und das sonst in letzter zeit wenig zu dem thema läuft (aus linksradikaler perspektive) würde ich nun wirklich nicht ausgerechnet den gruppen zum vorwurf machen, die mal wieder was auf die beine stellen – auch oder gerade weil die das nicht „hauptberuflich“ machen. das heißt übrigens nicht, das die noch nie was dazu gemacht haben, oder nur äußerst selten oder so. sowohl eag als auch ana und abso haben in der vergangheit immer wieder in bündnissen, mit eigenen veranstaltungen oder veröffentlichungen zu dem thema gerabeitet: sei es im antisexismusbündnis berlin, gegen den 1000-kreuze-marsch, artikel in jugendzeitungen undundund.
    das von dir gezeichnete bild, das da irgendwelche männer-dominierten antifa-gruppen kommen, die noch nie was dazu gemacht haben und jetzt mal den seit langem kontinuierlich arbeitenden feministischen gruppen erzählen wollen, was da thematisch so geht stimmt einfach vorne und hinten nicht…

  9. 9 M 09. März 2010 um 10:42 Uhr

    Wenn Du meinst…

  10. 10 im*moment*vorbei 10. März 2010 um 10:44 Uhr

    wie jetzt?
    das hat nicht so viel mit persönlicher meinung zu tun, sondern mit fakten. guck dir doch mal an, was in den letzten jahren in berlin so thematisch gegangen ist und welche gruppen da am start waren.

  11. 11 Tapete 11. März 2010 um 11:51 Uhr

    Hehe, da erzählt der Typ (Malerei) den gemischtgeschlechtlichen Gruppen, dass sie den Frauen nicht über Feminismus erzählen dürfen. :) (nicht böse gemeint, nur halt genauso überspitzt wie deine Einordnung)

    Zumindest die Redner_innenliste (11 Frauen, 2 Männer) spricht dafür, dass sich da eher die gemischtgeschlechtlichen Antifagruppen was von den Feminist_innen erzählen lassen.

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