Archiv für März 2010

die atzen und der atzin

es ist wieder soweit: racketstar hat ein musikvideo gesehen und weiß nun vollgepackt mit argumenten gegen diese feministischen spaßbremsen zu schießen, die ihm sein atzen-dasein kaputt machen wollen. und damit ich bei diesem geistigen dünnschiß nicht wieder auf eine atzen-disku auf seinem blog verweise, bei der selbst er irgendwann eingesehen hat, das er nur scheiß schreibt, hat er diese debatte vorsorglich gelöscht und die letzte vom jahresanfang auch noch gleich. irgendwie süß, aber irgendwie auch strunzdumm.

ab ins freibad…

das wetter wird immer besser, die sommerzeit ist am start und bald gehts auch wieder ab ins prinzenbad. passend dazu schonmal ein kleiner vorgeschmack mit diesem abgedrehten austria-rap-track:

von lichterketten und anderen aufständen

hab gestern in neukölln nen flyer für eine interessante veranstaltungsreihe mitgenommen und will hier gleich mal dafür werben:

nk-va
„Nach Zusammenschluss der BRD und DDR sowie zahlreicher rassistischer Gewaltübergriffe auf Migrant_innen in den Jahren nach 1989 entstanden innerhalb der radikalen Linken Debatten über die Gefahr eines „Vierten Deutschen Reichs“. Mittlerweile stehen solche Prognosen nicht mehr zur Diskussion. Deutschland hat sich „modernisiert“. Von den Lichterketten 1993, dem Regierungswechsel zum unschuldigen Rot-Grün 1998 über den Antifa-Sommer 2001 bis heute entwickelte sich Deutschland zu einer Nation, die sich nicht mehr in Kontinuität ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit, sondern vielmehr in Abgrenzung zu ihr begreift. Die Vergangenheit sei erfolgreich „aufgearbeitet“ und Deutschland präsentiert sich selbstbewusst als „ganz normale“ Nation. Ist nun der Zeitpunkt gekommen, die antideutsche Position in eine antinationale zu transformieren?

Die Veranstaltungsreihe wendet sich gegen eine solche Schlussfolgerung und will aufzeigen, dass auch die Modernisierung nationalstaatlicher Legitimationsargumente vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte stattfindet. Durch eine Analyse der Verfasstheit des neuen deutschen Nationalismus in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen sollen seine Spezifik, die Rolle von Rassismus, Geschlecht und Kapitalismus diskutiert und zeitgemäße Positionen gegen Deutschland in einer postkolonialen und postnazistischen Gesellschaft formuliert werden.

Zur aktuellen Debatte um die Ausrichtung antinationaler Kritik in Deutschland:
Zusammenfassung von Bummelkreiselpilotin

Alle Veranstaltungen dieser Reihe finden hier statt:
Tristeza Cafe/Bar-Kollektiv, Pannierstr. 5, U Hermannplatz, Berlin-Neukölln.

Die ersten zwei Veranstaltungen werden gebärdengedolmetscht.
Bei Benötigung von Gebärdendolmetschung der folgenden Veranstaltungen, bitte zwei Wochen vorher Bescheid geben: kultur (AT) tristeza.org oder am Tresen!

Organisiert von der Tristeza-VeranstaltungsAG

Di, 30. März 2010 | 19:30 Uhr
Möhrchen statt Deutschland! – Einführung in historisch verorteten Antinationalismus
AK Pink Rabbit der NFJ Berlin

Di, 13. April 2010 | 19:30 Uhr
Irrsinn der Normalität – Das Nationale in Fußball- und Popkultur
Projektgruppe Nationalismuskritik (FF/M)

Di, 27. April 2010 | 19:30 Uhr
Zurück aus der Zukunft – Analyse (zivil-)gesellschaftlicher Mobilisierung
Initiative gegen jeden Extremismusbegriff (INEX) Leipzig

Di, 11. Mai 2010 | 19:30 Uhr
Rassistische Zustände – Postkoloniale Kontinuitäten in Deutschland
Maria do Mar Castro Varela (angefragt)

Di, 25. Mai 2010 | 19:30 Uhr
Deutsche in friedlichen Zeiten – Die Anatomie neudeutscher Normalität
Café Morgenland (FF/M)

Di, 08. Juni 2010 | 19:30 Uhr
Totalitarismus reloaded? – Neue deutsche Gedenk(stätten)politik
Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis, Ini für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark, AG Neuengamme

Di, 22. Juni 2010 | 19:30 Uhr
Standort, Standort, Standort – Antinationalismus & Kapitalismuskritik
Jimmy Boyle Berlin“

ausführliches programm gibts hier!

frühlings-tv

nachrichtenfuzzi im studio:
„scheint so als hätte sich der frühling nun endlich gegen den winter durchgesetzt. deutschland atmet auf!“
*schnitt*
„reporterin“ am starnberger see mit einem eisbecher im außen bereich eines cafes:
„ich habe es mir hier vor einem cafe gemütlich gemacht und esse mein erstes eis in diesem jahr… mhhh, lecker!“
*schnitt*
andere „reporterin“ auf einem ausflugsschiff aufm rhein in köln:
„die ausflugsschiffe haben ihren betrieb zwar noch nicht aufgenommen, aber bis es soweit ist setzte ich meine sonnebrille auf und gucke ins glitzernde wasser.“
*schnitt*
andere „reporterin“ in irgendeiner einkaufsstraße in ???
„ich habe jetzt schon so lange auf mein erstes kugeleis warten müssen… mhhh, viel zu lange. aber zum wochenende soll es wieder regnen.“"
*schnitt*
nachrichtenfuzzi im studio:
„weitere wichtige nachrichten nun in der kurzzusammenfassung.“

*UMSCHALTEN!*

/rip /p2b

/p2b verabschiedet sich wohl mit eine grebe-version des klassikers „für immer punk“ aus dem blogleben – schade! und tschüssi…

happy b-day!

heute ist saz-party im wedding

Die nächste Soliparty für die dritte Ausgabe der „Straßen aus Zucker“ steht an:
Am Freitag, den 19.März ab 22 Uhr.
Mit dem Footloose DJ Squad (Three Decades Of Disco Trash), Yonina (Alltimes) und dem Reducation DJ Team (Electro).
In der Scherer8 (Schererstr 8, 13347 Berlin – S+U Wedding und U Nauener Platz).
Kommt vorbei und feiert mit: POP, DISCO UND REMMIDEMMI
strassen aus zucker

der makss geht ab.

jaja, es ist eher ein pflichpost, denn alle, also wirklich alle haben das ja nun heute schon gepostet – selbst der raketstar hat was geschrieben, was nun aber irgendwie wieder weg ist. was war das nur?. der fast-arab-rapper dreht auf jeden fall total ab:

easy shoping

eine „easy shoping“-tour aus 3 kameraperspektiven:

sonnabendabendgesprächeundso

a: „ist das ein electro-herd?“

b: „nein, hardcore!“

es war einfach mal so krass super:

alors on danse

cooler track, cooles video, cooler text:

never change a winning system

abc-mrz
sa, 6.3., 23.59h ://about blank am ostkreuz, B
disko. techno. house. chill out. special homopatik playground floor

pablo bolivar [regular/curle, ES]
demian live! [spunky monkey rec, L]
miss rottenmeier [rattenbar]
cem orlow [white cube]
alienata [overflow rec, ES]
katovl menovsky [tanzmichmal]
qiu [homo elektrik, L]
jessamine [://about blank]
carlos de brito [groove/electronic beats]
polly phone [hsl!, DD]
spule bywerk [4augenvoegeln]
mr. ties [homopatik]
düito [mikrodisko]
artemis [://about blank]

laaanges wochenende!

04.-07.03. Berlin: Who cares? Queer-feminismus und Ökonomiekritik
Das 27-teilige Programm ist das Ergebnis eines längeren Prozesses queer-feministischer und ökonomiekritischer Auseinandersetzungen auf dem Stand heutiger akademischer und aktivistischer Debatten und hoffentlich über diese hinaus.
wc
Infos: http://www.feministische-oekonomiekritik.org

06.03. Berlin: Party: TAKE BACK THE NIGHT
Fe­mi­nis­ti­sche So­li­par­ty zur Ün­ter­stüt­zung der Fi­nan­zie­rung von Re­pres­si­ons­kos­ten in Müns­ter (Re­pres­sio­nen gegen Fun­di-​Geg­ner_in­nen) und dem F.A.Q. (In­fo­la­den/Cafe) in Neu­kölln. Acts: so­ok­ee (Live hip­hop), Kai Kani (Hip­hop,Elec­tro), CMYK(Yoko & Cay grrls­gonee­lec­tro­nic), DADO (Elec­tro). Ab 22 Uhr in der K9, Kin­zig­stra­ße 9 (nahe U-Bhf. Sa­ma­ri­ter­stra­ße).
reclaimfeminism
Infos: http://reclaimfeminism.blogsport.de

08.03. bundesweit: Iran-Soliaktionstag
Im Kontext des 8. März , dem Weltfrauentag, wird der zweite bundesweite Aktionstag gegen das islamistische Regime in Iran stattfinden. Die Unterdrückung der Frau stellt eine der zentralen Säulen der „islamischen Republik Iran“ dar. Dazu wird es Aktionen in vielen Städten geben.
8.3.iran
Infos: http://www.antifateheran.blogsport.de
Aktionen u.a. in Köln, Frankfurt/Main und Göttingen.

i can‘t stop raving

danke dj koku – schön wars:

vegantsunami

wenn ich sowas lese, werde ich echt wütend und hab auch ein bischen angst, das diese freaks nur mit gewalt gestoppt werden können ;-) :

„Fleisch ist ein Stück Lebensqualität wird uns suggeriert. Es fällt jedoch auf, dass Fleischesser, insbesondere Rindfleischesser, häufiger zu Wut, Angst und Gewalt neigen, als Vegetarier. Fleischesser neigen ebenfalls eher dazu, Kriege zu befürworten, Waffen zu besitzen und diese auch zu gebrauchen. Einige von ihnen gehen gerne zur Jagd. Es macht ihnen Spaß, Tiere zu töten, nur um sie als Trophäe an die Wand zu hängen. Einige Fleischesser denken, dass Tiere grausam behandelt werden dürfen, ohne dass das Konsequenzen für sie hat. Aber warum ist das so?“