das beste plakat 2009

bei politischesplakat.blogsport.de gibt es wieder den contest für das „beste Plakat 2009″. nach abwägung optischer, politischer und persönlicher vorlieben würde ich folgende ins rennen schicken:
1.5.w
23.5.b
17.10.l
kgzf.hh
23.10.lthg
7.11.b
ne reihenfolge hab ich noch nicht klar, aber es geht ja auch erstmal nur um favoriten.


10 Antworten auf “das beste plakat 2009”


  1. 1 im*moment*vorbei 21. Januar 2010 um 12:03 Uhr

    naja, das der spruch aus dem fußballmillieu kommt war mir bisher nicht bekannt, aber irgendwie prollig find ich den trotzdem nicht. optisch find ichs trotzdem coll, auch wenn die schrift in de rtat cooler sein könnte. und das dieses ding nur eine begrenzte gruppe von menschen erreicht – nämlich die, die wissen worum es geht und die, die auf die ww gehen und nachgucken – find ich nicht schlimm. ich denke das ist eigentlich immer so.

  2. 2 Tapete 21. Januar 2010 um 12:57 Uhr

    Bei der Gelegenheit kannste mir mal erklären was an diesem Leipzig-Plakat gut sein soll. Dass da mal was gewagt wurde? Dass ein prolliger Spruch aus dem Fußballmillieu übernommen wurde?

    Ich kann da weder grafisch was Schickes dran erkennen (Die Schrift z.B. ist so dermaßen fantasielos gesetzt.). Noch wird dieses Plakat irgendwen, der nicht schon vorher wusste, dass es einen Naziaufmarsch gibt, dazu mobilisiert werden. Weil weder Bild noch Text darüber auch nur die geringste Information preisgeben.

    Für mich ist das grafisch und inhaltlich: Thema verfehlt.

  3. 3 Tapete 21. Januar 2010 um 13:14 Uhr

    Huch. Die Antwort kommt vor dem Kommentar. :)

    Naja, der Spruch ist so: „Wir hauen nicht nur Nazis um, sondern rühmen uns damit auf Plakaten.“

    Und zu der Aussage des Plakats. Der Infoteil eine Plakats besteht ja meistens nicht nur aus 2 Zeilen (und selbst mit zwei Zeilen kann man alles sagen – siehe das „Ende der Gewalt“-Plakat), sondern aus einem Slogan, der kann meinetwegen auch etwas chiffriert sein („Es gibt kein Ende der Geschichte“ z.B.) und ein paar weiterführenden Infos. Da macht es schon Sinn, wenigstens klein irgendwo noch draufzuschreiben, worums geht („Naziaufmarsch verhindern“ oder so). Sonst wirds halt ne Insiderwerbung für eine Insiderveranstaltung. Dann mans auch beim Kneipenabend rumerzählen und sich die Plakate sparen.

  4. 4 im*moment*vorbei 21. Januar 2010 um 13:39 Uhr

    ein plakat mit ner brennenden barrikade und dem spruch „naziaufmarsch verhindern“ ist auch nur für insider. nämlich für die, die mit der bildsprache was anfangen können und die sich überhaupt dafür interessieren. meine these ist, das eh die meisten, die sich auch von nem „normalen“ plakat zum thema hätten angesprechen lassen, auch so gecheckt haben was geht. das ist leipzig – was soll da groß anderes sein? ;-)
    und wers genauer wissen will, guckt halt auf die internetseite.

  5. 5 Tapete 21. Januar 2010 um 14:30 Uhr

    Ein Plakat mit einer Barrikade und einem eindeutigen Spruch ist doch kein Insider. Da versteht jeder, der es sieht und vielleicht ab und zu mal Nachrichten liest, die Oma, der Jugendliche und der Hausmeister von Nebenan.
    Wie die das finden, oder ob die sich davon angesprochen fühlen ist eine andere Sache, aber sie haben eine Ausrufezeichen und kein Fragezeichen (im negativen Sinne /1) im Kopf.

    /1: Fragezeichen im negativen Sinne = ich versteh es nicht // Fragezeichen im positiven Sinne = ich werd von einem Plakat zum Denken angeregt (Bsp. Krise-Plakate)

    Die Internetseite ist tatsächlich der einzige Hinweis, aber vielleicht bist du da anders. Wenn ich irgendwas kryptisches mit nem Spruch und ner Internetseite in die Hand gedrückt bekomme, dann geh ich da selten drauf. Ist im Zweifelsfall eh Werbung für einen neuen Stromanbieter, Männer-TV-Sender oder eine Black Eyed Peas-Single.

  6. 6 im*moment*vorbei 21. Januar 2010 um 14:37 Uhr

    „Wie die das finden, oder ob die sich davon angesprochen fühlen ist eine andere Sache (…).“
    nee, das ist die entscheidende sache. ich denke einfach, das in den einschlägigen bezirken in lepizig die leute sehr wohl was mit dem plakat anfangen konnten und für nähere infos dann halt auf die seite geguckt haben. was der hausmeister und die oma beim anblick dachten ist nebensächlich. außerdem ist es eh wahrscheinlich, das die das entweder garnicht wahrgenommen haben/hätten, oder einfach als verschmutzung ansehen – unabhägig von inhalt, gestaltung,…

  7. 7 tee 21. Januar 2010 um 21:18 Uhr

    Ich glaube Du unterschätzt wieviele Leute sich tatsächlich fragen was das Plakat aussagen soll. Die meisten gehen dann eben mit einem Kopfschütteln oder verständnislosen Blick weiter.

    Und die Zielgruppe guckt doch im seltensten Fall auf die Seite, weil diese auf einem Plakat beworben wurde. Die kommen über Left-Action, den Cee Ieh oder ihre Lieblingsblogs drauf. Im Internet steht die Werbung meist auch viel früher als auf der Straße. Ganz allgemein und erst recht hier speziell mit diesem Wiedererkennungswert des Plakates wird die Zielgruppe nur immer wieder dran erinnert, daß am 17. Oktober ja mal wieder was ansteht.

    Jedesmal beim Passieren eines dieser Plakate dachte ich mir nur: Ach stimmt ja, das ist ja auch bald wieder.

  8. 8 im*moment*vorbei 21. Januar 2010 um 21:59 Uhr

    wer unterschätzt das jetzt – ich oder die tapete? ;-)

  9. 9 Tapete 22. Januar 2010 um 0:55 Uhr

    @Immo:
    Du :p

  10. 10 schütten 03. Februar 2010 um 10:01 Uhr

    eine aussichtsreiche bewerbung für 2010 gibt es hier:
    -> „Am Anfang waren Himmel und Erde.“
    http://www.handwerk.de/die-wirtschaftsmacht/kampagne.html

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