Archiv für Dezember 2009

und sonst so

zum jahresende hier ein weitere partyempfehlung und natürlich auch der hinweis auf die letzte demo des jahres…

party:
abc31

demo:
31.12.
mucke gegen den knast:

streetart oder so

wenn man nicht mehr taggen kann:

via ♥tekknoatze, waiting und classless.

fängt man halt zu kleben an:
tapete
via scheckkartenpunk, just, urbanshit, ilovegraffiti und eigentlich natürlich streetfiles.

oder macht auf legal:

via just

spaß vs. vs

ich hatte ja schonmal auf den neuen andi-comic hingewiesen und wie x andere auch sofort die idee gehabt, das ding einfach zu benutzen und umzuschreiben. so langsam scheint die sache ins rollen zu kommen. nach einem beitrag bei linksuntern.indy gibts die ersten coverversionen:
andifeat.
via fliegvogelflieg, reflexion und tee.

reminder: heute geht der große x-mas-partymarathon-für-ne-gute-sache weiter. ab 23 uhr heißt es 4/4 Express ://about blank Soli @ cassiopeia

christmas oder so

zitat der woche:

a: nice christmas tree…

b: yes, we can burn it later!

tree
wir sehen uns heute abend in der sparkasse und danach im zmf. morgen gehts dann weiter im cassiopeia. be there!

ach ja – scheiß repression:

lamas mit hüten #2

ich entschuldige mich nicht für kunst…

via weedskilled.

sonnabend: demo und party

Solidarität mit Yunus und Rigo
Demonstration:
19.12. // 14 Uhr // U-Bhf. Weinmeisterstr. (Mitte)
yur

und danach:

19.12.2009 // Subversiv e.V. // 22:00 Uhr
Antifaschistische Soliparty für ein links-alternatives Archiv&Arbeitsraum im Berliner Nordosten. Es legen für euch auf: Ole Hürsch (Techno), das Reducation DJ Team (Electro/Minimal) und Footloose DJ Squad (Disco-Pop-Trash). Dazu gibt es Longdrinks und Cocktails. Außerdem erwarten euch einige kleine Überraschungen zum Schulschluss!
In den Räumen des Subversiv e.V. (Brunnenstraße 7)
sub19

[a:ka] dreht am rad…

ist schon krass, wenn diese hamburger sich mit sich selbst entsolidarisieren. zum glück gibts ja noch das [a:ka] göttingen
„So sehr nun der Akt der Anzeige zu begrüßen ist, so sehr muss leider auch festgestellt werden, dass das Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten ihn nicht nur nicht erwähnt. Indem es den Gewaltverzicht unter Linken einfordert, hält es außerdem am Bezug auf diese als primäres Vermittlungsorgan fest und entzieht somit den Personen, die sich der undankbaren Aufgabe gestellt haben und zur Polizei gegangen sind, die Solidarität.
Das wird dadurch, dass genau diese Personen selbst den Entsprechenden Aufruf verfasst haben, keinen Deut besser – dem individuell Richtigen wird politisch Falsches entgegen gesetzt; ob in Personalunion oder nicht, ist da irrelevant.“ ;-)

berlusconi…

brain
via attacke.

btw. – durchgeknallte politiker und ihre armen bodygards:

r.i.p. gianni vitiello


http://www.myspace.com/giannivitiello

heute soliparty…

„We don‘t care about friendly cops!“ – Antirepressionssoliparty mit de_cay, shlomsen, dj frühschicht& dj spätschicht, kai kani und dnl!

Das LOKAL muss schließen! Zum Abschluss werden die beiden Crews um ELECTROHOLICZ und LOVE TECHNO – HATE GERMANY, die dort beide im vergangenen Jahr regelmäßig für Eure Versorgung mit electrominimaltechnotischen Leckereien verantwortlich waren, ein letztes Mal – diesmal gemeinsam – zum Tanz bitten und mit Euch zusammen Abschied vom LOKAL feiern.

ab 23 Uhr im Lokal (Rosenthaler Straße 71 – Mitte)

http://www.myspace.com/hategermany http://www.myspace.com/electroholicz

Electrosouse by KaiKani

pflichtpost

athen
und irgendwie scheinen die bullen in berlin auch mal wieder wildwest spielen zu wollen…

dance #10

wg-mails #2

meine lustige wg war hier ja schon ein paar mal thema. mal ging es um drogen, mal um den so genannten wg-talk und auch schon mal um wg-mails. das ist nun fast genau ein jahr her und so wird es mal wieder zeit für eine neue…

„Asche über mein Haupt.
Müll ist jetzt weg.

Ich mag Tourette. Und finde eure Luxusprobleme da oben süß;)
Also: Ihr Assis, behandelt das Scheiss-bad hier unten nicht wie das letzte fucking drecksloch und und hört auf, mit eurer kacki stinkenden Wäsche das bad in ein afghanisches Flüchtlingslager ohne jeden zivilisatorischen Anspruch zu verwandeln.

1.: Wer Wäsche wäscht, bringt sie zeitnah wieder dahin, wo sie hingehört: ins eigene zimmer.
2.: Wer stattdessen die Wäsche für mehrere Wochen im Bad oder gar in der Duschtasse zwischenlagert hat erstens punkt 1. und zweitens die Tatsache, dass das bad 2 qm groß ist, nicht verstanden. Fear the ominöse nasse-Wäsche-Wegwerfer!
Es ist ja schön und gut, wenn sich jemand erbarmt und die Katastrophenverhinderungslumpen aus dem bad mal wäscht, aber er/sie sollte sie auch aufhängen.
3.: Wer den Boden dreckig macht, macht ihn auch wieder sauber.
4.:“ “ “ nass “ , “ “ “ “ trocken.
5.: Die letzte Runde wird um 22.00 angeschmissen, dann ist Nachtruhe.
6.: Entweder Heizung an und Tür zu, oder Tür auf und Heizung aus. Ich bin für ersteres.
7.: An die Premium-User A* und O*: Müll rausbringen ist sexy.
8.: Kontrolliert, ob die Spülung nach Benutzung wieder einrastet und der Kasten sich wieder mit Wasser füllt. Wenn die ganze Nacht das Wasser durchläuft, habt ihr was falsch gemacht.
9.: Mit den Haaren, die ich bis jetzt in allen möglichen Ecken des Bades eingesammelt habe, könnten wir die Couchecke oben neu polstern. Ekelisch!
10.:Behandle das untere Bad stets so, dass die Maxime deines sanitären Umgangs allgemeine Gesetzgebung für den Umgang mit dem Bad oben, ja deinem eigenen Zimmer werden könnte (W. C. Kant).

Oi!“

* Namen sind der Redaktion bekannt, wurden aber aus Persönlichkeitsschutzgründen unkenntlich gemacht.

dance #9

antisemitische schläger unmöglich machen – auch linke!

„Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.

Mitglieder des »Internationalen Zentrums« B5, der Gruppe »Sozialistische Linke« (SoL) und der »Tierrechtsaktion Nord« (TAN), die sich mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen auf eine körperliche Auseinandersetzung vorbereitet hatten, verweigerten den Gästen den Zugang ins Kino. Besucherinnen und Besucher wurden dabei gezielt ins Gesicht geschlagen und als „Schwuchteln“ und „Judenschweine“ beschimpft. Auch in den Tagen darauf wurden Gäste, die von Blockadebeteiligten auf der Straße wiedererkannt wurden, bedroht und, in mindestens einem Fall, auch tätlich angegriffen.

In einer offiziellen Stellungnahme rechtfertigte die B5 die Gewaltausbrüche inhaltlich und tat sie als „kleinere Rangeleien“ ab. Diese Erklärung strotzt abermals vor antisemitischen Klischees: So wird etwa „der Zionismus“ als „rassistisches Projekt“ bezeichnet, mittels dessen „künstlich der jüdische Charakter gewahrt werden“ solle. Denn als künstlich gilt der antisemitischen Denkweise immer das jüdische, als natürlich aber alle anderen Völker.

Wir halten es für unerträglich,

* dass ein Kino sein Programm vom Wohlwollen einer benachbarten Aktion Saubere Leinwand abhängig machen soll;
* dass Linke sich als antisemitischer Kampftrupp formieren, um missliebige Veranstaltungen zu Israel zu unterbinden;
* dass ein Film von Claude Lanzmann, französischer Jude, Résistancekämpfer und Regisseur von »Shoah«, der bedeutendsten Dokumentation über die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden, in Deutschland zum Angriffsziel einer militanten Blockade werden kann.

»Warum Israel« (1973) zeigt nicht bloß die verschiedenen Facetten der israelischen Gesellschaft. Es geht darin, aus der Perspektive eines Diasporajuden, um die Bedeutung des jüdischen Staates als Konsequenz aus der Shoah. Wer, wie die B5, die Vorführung eines solchen Films als „Provokation“ versteht, der nur mit Gewalt beizukommen sei, steht auf der Seite der Barbarei.

Dieses Spektrum ist seit Jahren dafür bekannt, seinen Antisemitismus gewaltförmig auszuleben. Es sind die gleichen, die sich 2002 mit Gewalt Zutritt zum Freien Sender Kombinat (FSK) verschafften und dort einen Kritiker ihres Israelhasses fachmännisch zusammenschlugen; die auf einer antifaschistischen Demonstration im Januar 2004 die Trägerinnen und Träger eines Transparents »Deutschland denken heißt Auschwitz denken« von der Kundgebung prügelten; die seither bei zahlreichen Gelegenheiten Menschen, die Israelfahnen oder -buttons trugen oder aus anderen Gründen nicht in ihr Weltbild passten, bedroht, geschlagen oder mit Flaschen und Steinen beworfen haben.

Was es diesen Gruppen um die B5 bislang stets erlaubt hat, ihre Übergriffe weiter fortzusetzen, ist die Tatsache, dass sie von der Mehrheit der Linken und Alternativen entschlossene Gegenwehr nicht zu fürchten hatten. Kaum jemand der Linken steht ausdrücklich auf ihrer Seite; aber allzu viele waren dennoch bereit, ihnen ihr Plätzchen im Bündnis, auf dem Stadtteilfest oder sonst wo in der Szene freizuhalten.

Weil wir wissen, dass es ebenso verantwortungslos wie gemeingefährlich wäre, Antisemitinnen und Antisemiten gewähren zu lassen; weil wir wissen, dass die Schlägerinnen und Schläger mit jedem Erfolg nur stärker werden – daher halten wir es für unabdingbar, dass am 13.12., bei der Neuansetzung von »Warum Israel« im b-movie, der Film auf jeden Fall gezeigt wird.

Um die Angreiferinnen und Angreifer vom 25.10. politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewaltspektakels zu verunmöglichen, rufen wir für diesen Tag zu einer Demonstration zum b-movie auf.

Auftaktkundgebung: 13.30 vor der Roten Flora
Abschlusskundgebung: 15.00 vor dem B-Movie

(Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten, 18.11.09)“