xtc-boy vs chicks on speed

ich war ja letztes wochenende auf diesem schwedenfestival und es war echt ganz gut. richtig gut wäre es gewesen, wenn diese spaten aus der chinesichen botschaft nicht erwartungsgemäß so saudumm wären. aber fangen wir mal vorne an…
wer freitag zwischen 18 und 24 uhr am start war, mußte ja nur 10 staat 15 euro löhnen und als alter ossi ohne größere geltreserven nahm ich dieses angebot natürlich dankend an. nach ner kurzen erkundungsrunde über die verschiedenen floors gings auch schon wieder nach hause, denn die acts auf die ich mich besonders freute waren erst am sonnabend an der reihe. obwohl wir im heimischen wohnzimmer noch etwas versumpft sind, gings dann also sonnabend-mittag mehr oder weniger pünktlich zum spreefloor an der jannowitzbrücke um turmspringer, spotbrigade und gianni vitiello zu genießen und in der sonne zu tanzen. doch bei unserer ankunft stellt sich dann leider raus, das der spreefloor quasie geschlossen war. gerüchten zu folge waren die cops angerückt, nachdem sich die chinesische botschaft über den „lärm“ beschwert hatte. kann man ja auch ein wenig verstehen – es braucht halt eine gewisse ruhe um so eine diktatur zu verwalten… leider war aber die orga-crew komplett überfordert das programm zügig anzupassen und auf dem angegeben „lidlfloor“ war auch totenstille. nach ein wenig rumgeopfer bekamen wir dann aber 5 euro vom eintritt zurück und ne freundliche einladung abends wieder vorbei zu schauen. das nahmen wir gerne an, machten aber erstmal stopp im golden gate um nicht völlig umsonst den weiten weg auf uns genommen zu haben. tanzen war leider total ausgeschlossen, denn bei dem geilen wetter in diesem kleinen dunklen stickigen raum zu verweilen, wollte uns partout nicht gelingen. also chillten wir ein wenig mit den leuten im garten, hatten nette gespräche und waren dann doch wieder versöhnt mit dem tag – fürs erste. als wir gegen mitternacht wieder beim schwedenfestival ankamen waren echt viele leute da und bei der spreelounge lief supergute musik. drinnen wars musikalisch auch nicht zu verachten, aber drinnen war ebend drinnen. erst das chicks on speed dj set konnten uns dieses drinen schmackhaft machen und es war echt ein cooler auftritt – trotz oder auch wegen der „technischen probleme“. der mischer war irgendwie hinüber oder vertrug sich schlicht nicht mit der technik der chicks und außerdem hatten sie die meiste zeit über nur ein funktionierendes mikro, was die sache nicht vereinfachte. auch auf die angekündigte video-projektion „passend zur musik“ mußte verzichtet werden. trotzdem wars super und neben ein paar bekannten sachen gabs v.a. kräftig auf die ohren. zum ende hin wurde sich dann von der bühne nochmal über die technik beschwert und dann wurde es trotz mangelnder englischkenntinsse meinerseits richtig witzig. der techniker war sich nämlich nicht zu blöde mit einem mikro an seinem mischplatz eine diskussion darüber anzuleiern, wer nun eigentlich schuld an dem ganzen technikschlamassel war. seine erklärung > kein soundcheck. doch da hatte er wohl nicht mit den ladys von chicks on speed gerechnet. die meinten nämlich es hätte schlicht deswegen keinen soundcheck gegeben, weil der techniker zu diesem zeitpunkt total stoned im backstage rumhing. touché! das ganze ging dann noch ein paar minuten über die mikros hin und her, bis der veranstalter dem techniker klar machte, das er grad irgendwie peinlich und vor dem ganzen publikum im treibsand verschwand und lieber mal die klappe halten sollte. „shame on you“-rufe aus dem publikum gaben ihm den rest und dann war ruhe im karton. natürlich nur bis die wummernden bässe wieder einsetzten und der nächste dj sein set zum besten gab und dann der nächste und dann der nächste…
am sonntag schlief ich dann wieder ein wenig länger und machte mich am späten nachmittag auf zum open air im wedding. obs am guten wetter, der etwas leisen anlage oder dem allgemeinen zustand der gemeinde lag, kann ich nicht beurteilen, aber neben 10 tanzenden zog die überwiegenden mehrheit es vor auf der wiese zu chillen und wenns hoch kommt mit dem kopf zu nicken, weshalb ich nach kurzem stopp wieder richtung jannowitzbrücke unterwegs war. pünktlich zum ende des kuzauftritts von format b kam ich an und war wieder an der spreelounge zu finden, bis um kurz nach 11 schulz und söhne auf dem programm standen. die hatte ich schon bei der fusion verpaßt (bericht folgt) und das sollte mir diesmal nicht passieren. die aufbauten auf der bühne ließen einiges zu erwarten und ich war wie alle anderen begeistert von den jungs und ihrem livetechno mit schlagzeugen und klimmbimm. wenn ihr mal die möglichkeit habt die spielen zu sehen, geht hin! nach nem zwischenjob an diesem rießen imbis richtung heinrich-heine-straße ging ich dann gegen 2 nach hause und ich freute mich den ganzen montag zeit zum ausruhen und zurückkommen zu haben. so muß das sein!
am einlaß des festivals lagen übrigens überall flyer für die fette megaspree-demoparade am kommenden sonnabend rum. treffpunkte sind um 16 uhr am boxi, dem o-platz und irgendwo am treptower park. wägen gibts u.a. von der bar 25, dem abc, den bachstelzen und und und. kommt vorbei seid dabei und werdet freunde!
megaspree


6 Antworten auf “xtc-boy vs chicks on speed”


  1. 1 kackbratze 10. Juli 2009 um 14:28 Uhr

    Glaubst du deine Drogen-Absturz-Party-Geschichten interessieren irgendwen? Mal ganz davon ab, dass meine 10jährige Cousine das hätte besser schreiben können.

  2. 2 Le Dernièr Cri 10. Juli 2009 um 15:01 Uhr

    glaubst du, dass deine dämlichen kommentare irgendwen interessieren? mal ganz davon abgesehen, dass nur meine 75jährige oma sich so über drogen aufregt wie du.

  3. 3 egal 10. Juli 2009 um 17:42 Uhr

    welche drogen? welcher absturz? arme kackbratze…

  4. 4 mjoelk 13. Juli 2009 um 12:25 Uhr

    ich hab jetzt nicht alles gelesen…also worum gehts?

  5. 5 im*moment*vorbei 13. Juli 2009 um 18:24 Uhr

    keine ahnung!

  6. 6 skibeda 19. November 2009 um 21:37 Uhr

    haha. geil. wieso regen sich alle immer so uff über andere. fickt euch doch un kümmert euch um euer scheiß, wenn de kein bock hast uff drogen exzess storys, mein gott dann les se halt net..

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