Archiv für Mai 2009

weg mit dem BTMG

Mo. – 01.06. – 19.00 – JUP
(Florastr. 84, nahe U- und S-Bahnhof Pankow)
Antifa-Café: Vom Gesundheitsterror und seinen Drogenfeindbildern

Die Aufteilung psychoaktiver Substanzen in „gefährlich“ und „ungefährlich“ war immer eher ein Urteil über die Drogenbenutzer_innen als über die Drogen selbst. In der Drogenpolitik geht es dementsprechend nicht hauptsächlich um Stoffliches, sondern vielmehr darum, Menschen zu formen: um den umfassenden Anspruch „sei gesund!“. Wie dieser Anspruch sich durchsetzt, warum es ihn gibt und was daran zu kritisieren ist, darum wird es an diesem Abend gehen. Eine Veranstaltung der Berliner Gruppe [paeris], unterstützt von der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG). Informationen: www.paeris.org sowie http://pankow.antifa.net

da wirds auch die allseits beliebten „weg mit dem BTMG“-sticker geben… ;-)

://about party&karneval

gestern:
es war wieder sehr nett. 8 stunden love techno – hate germany. die nächste ist schon am 20.juni (was ein sonnabend ist), weil am wochenende danach ja der ferienkommunismus gefeiert wird!

heute&…:
://about may schwingt sich am 30./31. Mai 2009 bis in den Junimorgen mit:
Samstagnacht ab 23:59 h:
plüschgeknister (://about blank)
kossi
derdiedas (flo)
por.no (lisa simpsons dream)

Sonntag ab 10 h im Garten (bei schlechtem Wetter drinnen):
mr. ties (schwuchteln in der kantine, the mcf)
drei farben house (brut! / white)
matchbox (get physical / rotation)
resom (homoelektrik, l)

Sonntagnacht drinnen:
artemis (://about blank)
esta (neukölln)
astma (reclaim the beats)
kol-jah (://about blank)

morgen:

bdv. schmidt. pur. scheisse.

pink rabbit am 23.mai in berlin:

PUR, Bratwurst, Grundgesetz….Teil 1

PUR, Bratwurst, Grundgesetz – Teil 2

(via)

love techno – hate germany #6

diesen freitag: love techno – hate germany #6
#6

bremsen. stvo. cops. scheisse.

laßt die fixies frei!

gegen die herrschaft der falschen demonstrationsfreiheit!

das abgedrehte verhalten der polizei am sonnabend bei der antinationalen parade in berlin scheint jenseits von unmutsäußerungen auf diversen blogs noch ein nachspiel zu haben. die taz und solid widmen sich heute den schikanen wie klamottenvorschriften und fantasievoll begründeten verhaftungen und beschlagnahmungen:

„Die linksjugend [`solid] Berlin unterstützt die Antinationale Kampagne eines breiten Berliner Bündnisses, welche sich gegen „die Herrschaft der falsche Freiheit“ wendet und im Superjubiläumsjahr 2009 gegen Nationalismus aufklären will.
Auftakt dieser Kampagne war eine Parade am 23. Mai 2009 in Berlin. Hierbei kam es von Seiten der Polizei mehrfach zu Einschränkungen des Demonstrationsrechtes. Am Startplatz musste der Zug mehr als eine Stunde ausharren bis die Demonstration beginnen konnte. Die Polizei begründete ihre Hinhalte-Taktik damit, dass die ersten Reihen die „falsche“ Kleidung trugen.“

„Fähnchen führen in den Knast
Weil sie Wimpel dabeihaben, werden Teilnehmer der antinationalen Demo festgenommen. Laut Polizei hätten sie damit Gewalttätern Zeichen geben können.“

„Der Wasserwerfer parkt wieder direkt an der Route. Das Polizeispalier begleitet die Demo. Bei kleinsten Verstößen gegen teils nicht nur absurde, sondern auch rechtlich fragwürdige Auflagen greifen die Beamten ein. All das war zu erwarten beim ersten linken Protest nach dem 1. Mai. Es ist zumindest in der Logik einer Polizei nachvollziehbar, die am Tag der Arbeit erst von linken Demonstranten und danach von konservativen Politikern kräftig einstecken musste.“

wimpel

antinationale parade

obs nun 2000 oder 3000 waren können andere diskutieren. auf jeden fall wars trotz permanenter bullenaction ne sehr coole demo. selbst im vorderen block, der nun wirklich am meisten mit der staatsmacht zu kämpfen hatte, war die stimmung permanent super. erste eindrücke ohne kommentare a la spiegel- oder ntv gibts hier:

parade-lt-hg

party, parade, party

heute und morgen ist volles programm:

Im Tante Käthe (Mauersegler) in der Bernauerstr. 63-64 wird heute auf 2 Floors eine antinationale Party unter dem Motto „Happy Birthday Schweinesystem“ steigen. An den Plattentellern sind u.a. H. Schacht, Hawkinson, Sonka und Paul Perry zu finden. Das ganze wird von T.O.P.B3RLIN, Tanzimplantat und Arm Aber Schön organisiert.

Morgen gehts dann weiter mit der antinationalen Parade:
Etwas Besseres als die Nation – Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit!
Sa 23.05., 18 Uhr, Rosa-Luxemburg-Platz (Berlin)

techno-parade

und danach gehts ab zum ostkreuz – ://about blank bitten zum tanz und wir kommen gerne… ;-)

mobivideo für antinationale parade

lieber spät als nie oder was?

…Ums Ganze TV Folge 4 – 23.05.2009 Antinationale Demo in Berlin

das buch zur parade

die antinationale parade am kommenden sonnabend in berlin schlägt immer größere wellen in der berliner medienlandschaft. die morgenpost hat nach ihrem ersten und ihrem zweiten streich nun mit einem weiteren artikel nachgelegt und die taz berichtet in ihrer morgigegen ausgabe gleich in zwei artikeln über „techno gegen die jubelnation“.
mobilisierungsjingle für die parade:

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außerdem wird nun passenderweise die werbetrommel für die „…ums ganze!„-publikation „STAAT, WELTMARKT UND DIE HERRSCHAFT DER FALSCHEN FREIHEIT – Erster Teil der Grundlagendiskussion zur Kritik des kapitalistischen Normalvollzugs.“ gerührt:

„In der Krise erscheint der Staat als letzte Rettung der taumelnden Wirtschaft. Er springt ein, wenn alle Stricke reißen, um den Kapitalismus vor sich selbst zu schützen. Doch als Garant und Nothelfer des Kapitalverhältnisses ist er selbst von diesem abhängig. Seine außerökonomische Macht und Handlungsfähigkeit fußt auf der globalen Schlagkraft seiner Nationalökonomie. Das gilt in der Krise. Es gilt aber auch in Konjunkturphasen. Die Zwänge kapitalistischer Akkumulation und staatlicher Steuerung verbinden sich zu einem durchdringenden System gesellschaftlicher Herrschaft. Einem System, das keiner einzelnen politischen Macht oder Klasse untersteht, sondern einem umfassenden, in letzter Instanz unpersönlichen Verwertungszwang. Die Imperative des Kapitalverhältnisses prägen sämtliche Lebensbereiche, von internationalen Handelskonflikten und Weltordnungskriegen bis hinab zur täglichen Herausforderung, inmitten der tobenden Konkurrenz nicht zynisch oder depressiv zu verzweifeln.

Der Grundlagentext des »…ums Ganze!«-Bündnisses problematisiert die zumeist als selbstverständlich akzeptierten sozialen und institutionellen Formen bürgerlich-kapitalistischer Herrschaft. Er analysiert den Zusammenhang von Staat und kapitalistischer Ausbeutung im Weltmaßstab, und formuliert eine fundamentale Kritik des ›Politischen‹ und der ›Freiheit‹ in ihrer bürgerlichen Gestalt. Denn bürgerliche Freiheit ist gesellschaftlich wesentlich die Freiheit zur kapitalistischen Konkurrenz nach Recht und Gesetz, unter Anerkennung des staatlich garantierten Privateigentums. Als allgemeiner Vergesellschaftungsmodus stiftet diese Konkurrenz für jedes Individuum den unausweichlichen Zwang, das eigene Leben gegen andere und in Ausnutzung anderer zu gewinnen, auf private Rechnung und privates Risiko. Dies ist die Herrschaft der falschen Freiheit.

In Abgrenzung zur traditionslinken Fixierung auf die ›soziale Frage‹ legt die Analyse großes Gewicht auf eine Ideologiekritik des Nationalismus, als der subjektiven Vermittlungsweise nationalökonomischer Schicksalsgemeinschaft in der Standortkonkurrenz. Vor diesem Hintergrund wird eine Reihe aktueller Konfliktlagen diskutiert: Kontinuität und Wandel des Nationalismus; das Verhältnis von Staatsbürgerschaft und Faschismus bzw. Rassismus; die ideologische Struktur von Kultur, Religion und Geschlechtsidentität; das Verhältnis staatlicher Herrschaft und europäischer Integration. Neben grundlegenden Konfliktlinien der aktuellen Krise werden Fragen linksradikaler Strategie und Praxis diskutiert.

Die Staatsbroschüre soll zur Positionsbestimmung einer antinationalen Linken beitragen, die sich nicht konstruktiv an der Verwaltung gesellschaftlicher Zwänge beteiligt, sondern mit ihrer Kritik auf Ganze geht – in Vorbereitung einer Praxis, die Herrschaft und Ausbeutung ein für allemal abschafft. „

blumen drüber wachsen lassen…

am 24.04. gabs in der taz den artikel „Landesgartenschau I – Bunte Blumen statt Nazis“. Tenor des Machwerkes von anja maier:
„Lange galt Oranienburg als „Stadt mit dem KZ“. Doch das ist vorbei. Mit der Blumenschau präsentiert sich ein neues, ein anderes Oranienburg.“
ein kritischer leserbreif dazu wurde in der taz nicht veröffentlicht und hat nun über einen mail-verteiler seinen weg auf diesen blog gefunden:

„Dieser Artikel kann ja wohl nicht der Ernst der taz-Verantwortlichen sein:
ein Artikel, in dem das KZ Sachsenhausen als lästiger Imageschaden oder historischer Bruch unter einer Menge anderer beschrieben wird, unter dem nun – durch die mehr als 1.250.000 Blumen, 85.000 Stauden, 390 Bäume, 17 thematische Gartenzimmer und eine Hallenblumenschau auf 30 Hektar der Landesgartenschau – endlich ein Schlussstrich zu ziehen sei.
Was waren das auch für Unsitten: „Noch heute berichten alte Oranienburger vom Gestank des Krematoriums, von auf dem Bahnsteig in Sachsenhausen gestapelten Leichen, von Häftlingen, die den Adolf-Hitler-Damm ausbauten“. Vor allem der Gestank ist vielen Oranienburgern noch im Sinn, nicht aber die Frage, was sie oder ihre Eltern taten, als sich der lästige Gestank in der schönen Stadt verbreitete. Wer zum Henker hat da nur die Leichen auf dem Bahnsteig gestapelt, über den heute jene Stadt-BewohnerInnen pendeln,
die „das Thema ‚KZ-Stadt’ gern ausgeblendet“ sähen. Die zugezogenen Bonner Beamten und „Berliner Stadtflüchtlinge“, offenbar eine Art Heimatvertriebene aus ihren besetzten Kiezen, geben der „Stadt ohne Identität“ endlich eine von allen Brüchen bereinigte.
Schließlich wissen sie von ihren alteingesessenen Nachbarn, dass deren Kinder von dem Unrechtsregime – sicher dasselbe, das einst die Leichen ohne Identität stapelte – gezwungen wurden an „Veranstaltungen in der Gedenkstätte teilzunehmen, quasi als Garnitur. Doch aus den Kindern von damals sind die Eltern von heute geworden.
Dass ihre Kinder – so wie sie einst selbst – zur Dekoration einer Täterstadt werden, werden diese zu verhindern wissen“: z.B. indem sie statt ihrer Kinder einfach Blumen als Garnitur ihrer völligen Geschichtslosigkeit verwenden, in der der demokratische Aufschwung der Stadt auch von NPD-Stadtverordneten, nazistischen Totschlägern und aus dem Boden schießenden Neonazi-Kameradschaften nicht getrübt zu sein scheint: ein hübsches Blumengebinde wird auch diese Schande verdecken.
Dass aus der Garnitur von gestern die Neonazis von heute geworden sind, dass aus der Russengarnison das Ghetto der Russlanddeutschen geworden ist, wird mit Freude eingemeindet, wenn nur niemand an die Brüche rührt, die was das KZ Sachsenhausen angeht, oft Knochen- und Genickbrüche waren, die dann zu unschönen Stapeln führten, über die nun die LGA ein Blütenmeer des Vergessens breiten möge: „Bunte Blumen statt Nazis“, so einfach geht das…
Es ist sicher zuviel von einer kleinen Redaktion von Ex-Linken verlangt, zum Redakteur noch einen Psychologen einzustellen, wenn es darum geht, historische Brüche zu verbinden und zu verhindern, dass derart pathologische Standort-Werbungsartikel veröffentlicht werden, in denen Geschichte als Zumutung von außen, von anderen – jedenfalls nicht von „unseren Jungs“ – und als zu bereinigender Image-Schaden abgehandelt wird.

Friedrich Burschel, Neukölln“

partypartyparty

FREITAG
15.05. Berlin: antinationale Party „des rue de sucre-party #2″

Soliparty für die antinationale Zeitung „Strassen aus Zucker“. Mit Disco-Pop-Trash vom Footloose DJ Squad.
ab 22 Uhr in den Räumen des Subversiv e.V. (Brunnenstr. 7 HH, 10119 Berlin – U-Bhf. Rosenthaler Platz)
Infos: myspace.com/strassenauszucker

Die Party findet IM Subversiv statt – rumhängen auf dem Hof ist scheisse, weil die Anwohner_innen schlafen wollen und wir darauf natürlich Rücksicht nehmen wollen und auch keinen Bock auf Stress mit den cops haben!

SONNABEND
16.05. – 21 uhr:
sweatbox (Elektro-Tanzdiele) @ lokal (Rosenthaler Straße 71 – 10119 Berlin)
sweatbox

was ist die passende antwort?

ja oder nein?
das fragt sich bzw. uns der meisterjournalist gunnar schupelius von der bz.
in einer videobotschaft an das volk klärt er über die hintergründe der antinationalen parade am 23. mai in berlin und das versagen des innensenators körting am 1.mai im speziellen und auch ganz allgemein den linksextremismus betreffend auf. wer sich das alberne gestammel nicht anhören will, kann es sich auch leicht geschönt durchlesen – bleibt zwar der selbe ideologische dreck, aber ohne dieses stolpernde gehaspel der demokratiegrinsebacke ist es allemal unterhaltsamer. zu guter letzt wird die geneigte leser_innenschaft noch gefragt, ob der liebe gunnar schupelius recht hat. und natürlich hat er recht, wenn er fragt „Was plant Körting für den 23. Mai? „…
doch nicht nur wo-ist-eigentlich-die-grafik-gunnar hängt sich mächtig rein um mal wieder ne gute story zu haben. auch der allseits beliebte extremismus-experte der berliner zeitung, andreas kopietz, hat lunte gerochen und zusammen mit cdu-kommunalstar frank henkel ist er sogar schon fast am ziel – ein fahndungserfolg in der anschlagsserie auf luxusautos zeichnet sich ab:
„Innensenator Körting und Polizeipräsident Glietsch haben insbesondere durch die unzähligen Anschläge auf das Eigentum anderer und ihrem Versagen am 1. Mai dazu beigetragen, dass die radikale Linke wieder zu ihrer zerstörerischen Kraft zurückfinden konnte.“
glitsch und körting nachts unterwegs in den straßen berlins, ein auto nach dem anderen anzündend um der linken ihr power zurück zu bringen…
mich würde es nicht wundern, wenn einer dieser cdu-bz-blockwart-gesellen demnächst amok läuft: überall diese chaoten, die uns zum narren halten und sich dabei sogar unseres heiligen grundgesetzes bedienen – das ist schon schlimm genug! aber wenn sogar innensenator und polizeipräsident der stadt dem kommunistengesocks zuarbeiten, dann hilft nur noch W-I-D-E-R-S-T-A-N-D!!!
p.s.: www.umsganze.blogsport.de ist jetzt www.umsganze.de

„(…) ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und Freiheit.“

Henkel: Linksradikale demonstrieren gegen Republikgründung – CDU-Fraktion bekräftigt Forderung nach Rundem Tisch gegen Linksextremismus

Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank HENKEL, erklärt:

„Die Ankündigung von radikalen Linken, am 23. Mai gegen den 60. Jahrestag der Gründung der Republik Deutschlands protestieren zu wollen, ist unerträglich. Dieses Vorhaben verurteilen wir aufs Schärfste. Denn unser Land garantiert jedem ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und Freiheit. Es ist heuchlerisch, einerseits Nutznießer dieser Vorteile zu sein, und andererseits gegen unser bewährtes System anzukämpfen.

kotti
Foto von Frank Henkel

Innensenator Körting und Polizeipräsident Glietsch haben insbesondere durch die unzähligen Anschläge auf das Eigentum anderer und ihrem Versagen am 1. Mai dazu beigetragen, dass die radikale Linke wieder zu ihrer zerstörerischen Kraft zurückfinden konnte. Sie haben zugelassen, dass sich immer mehr rechtsfreie Räume bilden konnten, und in Kauf genommen, dass die Sicherheit und die Freiheit der Berlinerinnen und Berlin massiv eingeschränkt wurde.

Mit Körtings Verharmlosungsstrategie muss endlich Schluss ein. Wir bekräftigen daher unsere Forderung an den Innensenator, einen Runden Tisch gegen Linksextremismus einzurichten. Denn gegen Linksradikalismus und Linksextremismus muss genauso entschieden vorgegangen werden, wie gegen derartige Auswüchse auf der rechten Seite des politischen Spektrums.“
(leicht veränderte dokumentation der pm)

23. mai: no-go-areas für demokraten!

ach ist das schön:

„Linke demonstrieren gegen 60. Jahrestag der Republikgründung

Berlin (ddp-bln) Ein Bündnis aus 30 linksradikalen Gruppen und Initiativen will nach eigenen Angaben am 23 Mai zum 60 Jahrestag der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in Berlin gegen «Staat, Nation und Kapital» protestieren.

Berlin (ddp-bln). Ein Bündnis aus 30 linksradikalen Gruppen und Initiativen will nach eigenen Angaben am 23. Mai zum 60. Jahrestag der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in Berlin gegen «Staat, Nation und Kapital» protestieren. Nach Angaben der Veranstalter vom Dienstag steht die Demonstration unter dem Motto «Etwas besseres als die Nation – Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit». Die sogenannte antinationale Parade soll um 18.00 Uhr am Rosa-Luxemburg-Platz in Mitte beginnen und zur Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg führen. Laut Polizei rechnet der Veranstalter mit 1100 Teilnehmern.

Der Fraktions- und Landesvorsitzende der Berliner CDU, Frank Henkel, sagte, die Ankündigung von radikalen Linken für eine Demonstration zum 23. Mai sei «unerträglich». Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und Polizeipräsident Dieter Glietsch hätten unter anderem mit ihrem Versagen am 1. Mai dazu beigetragen, dass die radikale Linke «wieder zu ihrer zerstörerischen Kraft zurückfinden konnte». Henkel bekräftigte die Forderung der CDU-Fraktion, einen Runden Tisch gegen Linksextremismus einzurichten.

Die Bundesregierung lädt die Bürger für den 23. Mai aus Anlass der Verabschiedung des Grundgesetzes vor 60 Jahren zu einem Bürgerfest rund um das Brandenburger Tor.“ (quelle)


(rockstar)