lost and sound

gestern gabs ja im monarch die lesung mit tobias rapp zu seinem neu erschienen buch “lost and sound”. abgesehen davon das tobias angesichts seiner ersten lesung überhaupt etwas aufgeregt war, wars ein sehr cooler abend. das buch ist nett und witzig geschrieben und man merkt, dass der junge mann weiß wovon er schreibt. ne kurze leseprobe findet ihr bei der taz. außerdem ist das ding mit 8.50 euro auch ganz preiswert und somit ein ideales geschenk für einen der anstehenden geburtstage oder auch zu ostern…
kaufen solltet ihr das ding natürlich in einem der „schwarze risse„-läden, den gehts nämlich finanziell nicht ganz so gut. da könnt ihr natürlich auch alle anderen bücher bestellen, die ihr für schule, uni, familie,… braucht – alos: support linke strukturen!!!
heute bei der „love techno – hate germany#3“ gibts übrigens einen überraschungs-dj – kermit aus salzgitter ist ohne easyjet in die stadt gedüst und wird für uns die plattenteller quälen… ;-)
außerdem: hardcore


7 Antworten auf “lost and sound”


  1. 1 rep 27. Februar 2009 um 23:37 Uhr

    ich zitiere mal frei zum thema rapp:
    den ganzen donnerstag im weekend rumhängen, aber keine halbe stunde im golden gate verbirngen, das ist echt total „szenig“.

  2. 2 xyz 06. März 2009 um 11:25 Uhr

    tobias rapp ist ein popspießer. fraktion: frisch geduscht mit umgebundenen strickpulli nachmittags ins berghain. das wird gepaart mit abhypen des drogenkonsums als hedonistischen exzess, den er selbst nur in homeopathischen dosen genießt. feiern immer gerne, aber das feiern des feierns ist doch ideologisches rumgewichse.
    dass du auf so einen reinfallen kannst, verwundert mich ehrlich, aber wird schon wieder (da hab ich vertrauen in dich).
    übrigens schlimmstes Rapp erlebnis: die dekonstruktion von FLER als gar nicht „national“ bei der Can‘t relax in D-Präsentation in der Volksbühne.

  3. 3 im*moment*vorbei 06. März 2009 um 12:34 Uhr

    „reinfallen“? wie äußert sich das denn bitte?
    im übrigen ist mir wurscht wann der ins berghain geht, was der wann für drogen nimmt und überhaupt…
    das buch scheint mir sehr unterhaltsam zu sein und darum gings hier doch, oder?

  4. 4 xyz 06. März 2009 um 13:28 Uhr

    wie es sich äußert? – indem du die selbstgefälligkeit des herr R. „sehr unterhaltsam“ findest

  5. 5 im*moment*vorbei 06. März 2009 um 14:05 Uhr

    und diese selbsgefälligkeit äußert sich in „frisch geduscht mit umgebundenen strickpulli nachmittags ins berghain“ und „abhypen des drogenkonsums als hedonistischen exzess, den er selbst nur in homeopathischen dosen genießt“?
    mal im ernst – was ist denn deine kritik? ist der nicht real?
    so what?
    das ist ein buch, bei dem ich mich so beim lesen in die situationen und orte versetzen kann – das find ich cool. nicht mehr und nicht weniger…
    im übrigen hab ich das mit dem „abhypen des drogenkonsums“ nicht mitbekommen. seine ansage dazu war doch nur: „those who know, know and those whow doesnt, doesnt. und wers rausfinden will, machts halt.“
    außerdem find ich auch dr. house und lost unterhaltsam – wenn auch auf ne andere art. ;-)

  6. 6 xyz 06. März 2009 um 14:20 Uhr

    meine kritik war eher „abfeiern des abfeierns“ ist blöd (und zwar auch in der form des checkermäßigen zitats, das du gebracht hast), alles andere ist zierde.
    aber auf ne art hast du recht: es ist schon „unterhaltsam“, wenn einen die uncoolness so anspringt. so wie man vieles irgendwie unterhaltsam findet, es aber vom autor nie gedacht war, z.B.: http://nokrauts.blogsport.de/2007/01/28/spatveganganstig-gutkosher/ ok, geschenkt, ich hab das thema gewechselt. werd auch nix mehr dazu sagen.

  7. 7 im*moment*vorbei 06. März 2009 um 14:58 Uhr

    uncool?
    nee, laß ma!

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