politics of ecstasy?

bin grad aufm heimweg über ein plakat fürs „politics of ecstasy„-festival im hebbel am ufer gestolpert und frage mich nun, was einen da wohl erwartet:

„POLITICS OF ECSTASY / ALTERED STATES OF PRESENCE ist die 6. Ausgabe des CONTEXT-Festivals und präsentiert Ekstase zum Anschauen und Erleben. Im Mittelpunkt steht damit ein körperlicher und mentaler Zustand des Außer-Sich-Seins, der mit einer intensivierten Wahrnehmung von Gegenwart einhergeht. Ekstase findet sich in den unterschiedlichsten Kontexten und Ausprägungen: als Trance, Körpertechnik oder im Drogenrausch sowie in der Improvisation, in der Clubkultur und im Gebet.
Das Programm, das wir als Künstler und Dramaturgen für Sie zusammengestellt haben, versammelt Positionen aus Tanz, Performance, Musik und Theorie sowie ein Improvisationsprojekt mit Tänzern und Musikern. Besonders wichtig war es uns, das bei Festivals gängige „show and go“– Prinzip zu vermeiden und eine Atmosphäre der Geborgenheit und Gemeinschaftlichkeit herzustellen. Hierfür haben wir das HAU 2 zum Festivalzentrum umbauen lassen, in dem ekstatische Erfahrungen gemacht werden können. Performances, Vorträge, Konzerte, Dinner, Improvisationen und Partys finden alle im selben Setting statt, so dass sich die beteiligten Künstler und Festivalgäste in anregender Umgebung aufhalten und begegnen können.
Zu sehen sind also nicht nur aufregende Choreografen, Tänzer, Musiker, Theoretiker, Schamanen und Köche, sondern möglicherweise auch Zuschauer, die im Laufe der Tage zum Teil der Festivalgemeinschaft geworden sind. Unser Programm ist eine persönliche Einladung und gibt jedem Raum und Zeit, um selbst ekstatische Erfahrungen zu machen. Wir sind täglich ab 17.00 Uhr für körperliche, akustische, kulinarische und intellektuelle Ekstasen bereit und freuen uns darauf, Ihr Glücksgefühl zu teilen. Nur Mut, denn sobald man die distanzierte Beobachterperspektive hinter sich gelassen hat macht das Ganze noch mehr Spaß!“

vielleicht geht ja wer hin und will hier berichten!? ;-)


1 Antwort auf “politics of ecstasy?”


  1. 1 HAU123 25. Januar 2009 um 2:01 Uhr

    Im Moment läuft dort gerade eine 24stündige Performance des New Yorkers Miguel Gutierrez, in der er mit verbundenen Augen und Ohren non-stop improvisiert. Parallel dazu macht eine Tänzerin dasselbe in Kasas City. Die beiden Performances sind per videostream gekoppelt. Am Sonntag um 19.00 geht die Aktion zu Ende.

    http://www.freedomofinformation2008.blogspot.com/

    1 Euro Eintritt. Unbedingt mal vorbei schauen! Es gibt auch noch ganz viele andere Sachen.

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.