feuchtgebiete #2

so, ich hab mir das buch besorgt und kann dann hoffentlich bald auf blackone´s frage antworten. außerdem hat sunrise ein spiegel-interview mit charlotte roche verlinkt und selbst die jungle world kommt nicht am thema vorbei und hat im „feminismus und popkultur“-schwerpunkt der aktuellen ausgabe einen guten artikel zu buch und autorin. folgendes video, mit szenen aus dem jahr 1979, paßt ganz gut zum aktuellen medienhype. die damals noch nicht völlig durchgeschallerte nina hagen demonstrierte live im fernsehen, wie sich eine frau beim ficken am kitzler stimulieren kann um mehr oder überhaupt spaß zu haben. gut 30 jahre später ist die aufregung zwar nicht mehr ganz so groß, aber noch immer reicht sie für ein mittelgroßes medienereigniss und beachtliche verkaufszahlen auf dem büchermarkt:

Tampon und Tabu
Charlotte Roche hat ein Buch über Hygiene­zwang, Hämorrhoiden und weibliche Lust geschrieben, und alle reden da­rüber. Ist der vermeintliche Tabubruch von »Feuchtgebiete« geschicktes Marketing oder der Anfang eines neuen Feminismus? von Jessica Zeller

der ganze text…


3 Antworten auf “feuchtgebiete #2”


  1. 1 susi 24. März 2008 um 23:41 Uhr

    irgendwie nichts neues oder wirklich kritisches. irgendwie ziemlich viel postfeminismus (frauen finden pornos nämlich auch eigentlich voll geil!). irgendwie dann doch richtig unpolitisch. pop-bla halt.

    abgesehen davon hat die jungle world es in der aktuellen ausgabe geschafft, zum thema einen ungeheuer antifeministischen leitartikel zu schreiben, in welchem eigentlich die ganze zeit nur gegen sogenannte altfeministinnen gehetzt wird. „lustfeindlich“ und „humorlos“ sind die nämlich (geil, sowas ich echt lange nicht mehr lesen dürfen) und schließen immer männer aus (und wie will man da zur gleichberechtigung?). wirklich ganz großartiger schwachsinn dieser artikel.

  2. 2 immomentvorbei 25. März 2008 um 16:43 Uhr

    zum buch: unpolitisch? nö! nicht neu? ja, aber… was heißt schon neu? fakt ist doch, das dieses buch eine weibliche perspektive auf sexualität stark und damit in einer öffentlichkeit präsent macht, wo das bisher nicht der fall war. für linke ohne gender-blindheit oder gar feminist_innen ist das sicher nicht neu, aber es geht ja auch um den diskurs… ;-)
    was sonst so von dem ju-wo-schwerpunkt zu halten ist kann ich noch nicht beurteilen, da ich ihn noch nicht weiter gelesen habe. aber auf den ersten blick scheint mir da deine einschätzung „irgendwie nichts neues oder wirklich kritisches“ leider zu stimmen. immerhin haben sie es aber mal geschafft was zu dem thema zu machen.

  1. 1 google-referers « im*moment*vorbei Pingback am 25. August 2008 um 19:41 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.